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Von Blues, Rock und Soul bis zum Besten der Country Music

Von Blues, Rock und Soul bis zum Besten der Country Music

Festival-Sommer im Musikstaat Tennessee

Frühling und Sommer sind Festivalzeit in Tennessee. Nirgendwo gibt es mehr Live-Veranstaltungen als im Musikstaat der USA – von klein und traditionsbewusst wie das Bristol Rhythm & Roots bis gigantisch wie das CMA Fest der Country Music in der Hauptstadt Nashville.
Die Mega-Festivals von Tennessee bringen Weltstars auf ihre Bühnen. Memphis in May, in vier Teilen an den Wochenenden vom 4. bis 28. Mai, präsentiert auf seinem Beale Street Music Festival zum Auftakt David Byrne von den Talking Heads und den 12fachen Grammy-Gewinner Jack White – beide am 5. Mai.  Fans von Gegrilltem kommen vom 16. bis 19. Mai auf dem World Championship Barbecue Cooking Contest auf ihre Kosten, der Weltmeisterschaft des Barbecue-Brutzelns als Teil von Memphis in May.
Das CMA Music Fest, weltweit größtes Country-Music-Ereignis vom 7. bis 10. Juni in Nashville, glänzt mit rund 350 Acts. Auf elf Bühnen hört man Klassiker wie die Bellamy Brothers und das jüngst in die Country Music Hall of Fame aufgenommene Bluegrass-Idol Ricky Skaggs, Mainstream-Megastars des Country wie Kelsea Ballerini, Brad Paisley, Carrie Underwood und Keith Urban, aber auch viele Newcomer. An die 100.000 Besucher werden erwartet.
Gleichzeitig auf einem Feld bei Manchester eine Autostunde weiter südlich, lässt das Open-Air-Spektakel Bonnaroo Erinnerungen an Woodstock aufleben – mit Eminem, The Killers und Muse. Das große Stadtfest Riverbend in Chattanooga vom 8. bis 16. Juni hat unter 100 Künstlern auch Hank Williams Jr. gebucht.
Doch Tennessee hat damit noch lange nicht genug. Zum Nationalfeiertag am 4. Juli gastiert in Nashville der Platin-Künstler Chris Young bei freiem Eintritt. Bristol lockt zum Rhythm & Roots vom 21. bis 23. September mit traditionellem Country. Das Pilgrimage Music & Cultural Festival in Franklin bei Nashville bringt am 22. und 23. September
Americana-Sounds auf die Bühne. Und in Nashville geht es auf dem Americana Festival vom 11. bis 16. September ebenfalls um vorwiegend nichtkommerzielle Musik von Bluegrass bis schlichtem Rock im Stil der 1960er-Jahre.
Und schließlich gibt es jede Menge kleiner und kleinster Festivals. In Tennessee kommt kein Stadtfest ohne Live-Musik aus, und davon gibt es hunderte. Sie bieten an jedem Wochenende irgendwo im Staat beste Möglichkeiten, nicht nur absolut ursprüngliche Sounds aus dem Herzland amerikanischer Musik zu hören, sondern auch Einheimische kennen zu lernen. Sie sind es, und erst in zweiter Linie Touristen, die mit ihrer Musikbegeisterung den Sommer der Musik tragen. Denn Tennessee ohne Musik wäre für sie einfach undenkbar.

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