CD Vorstellung: Big Smo - We The People

Big Smo – We the people

1. We The People
2. Say My Name
3. Retox
4. Never Get Old
5. Movin´On Up
6. Struttin`In The Stix
7. Rollin`
8. I Made This Road
9. Good Ole Days
10. Thing For You
11. My Kind America


Man freut sich immer, wenn einem etwas aus dem Rahmen Fallendes in den echten oder virtuellen Briefkasten flattert – in diesem Fall die dem Genre „Country-Rap“ zuzuordnende CD „We the People“ des US-Amerikanischen Musikers Big Smo.
Eigentlich heißt er mit bürgerlichem Namen John Lee Smith und wurde am  14.2.1976 in San Diego/Kalifornien geboren.
Smith bzw. Smo startete seine musikalische Karriere im Jahr 1999, sein erstes Album ließ jedoch 3 Jahre auf sich warten. Dem Debüt „Kuntry Kitchen“ folgten noch mehrere Alben und im Laufe der Zeit stellte sich auch der musikalische Erfolg ein, ablesbar etwa an über 1 Millionen Klicks für das Musikvideo „Kickin´ It In Tennessee“.
Und was nicht jedem vergönnt ist – der Sänger brachte es sogar zu einer eigenen Fernsehserie mit dem Titel „Big Smo“ auf dem amerikanischen A&E Channel.
Sein letztes, hier vorzustellendes Album „We the people“ erschien vor ziemlich genau einem Jahr.
Im Titelsong“We The People“ rappt Big Smo gleich richtig los, einer seiner zahlreich auf dem Album vertretenen Gesangspartner (hier Casey Beathard) nimmt jedoch immer wieder das Tempo heraus, so daß ein interessanter Kontrast entsteht. „Say My Name“ ist eine Rapnummer, wie man sie auf manchen US-Sendern hunderte mal am Tag hört, die Gitarrenklänge in dem anschließenden Stück „Retox“ (mit Todd Nilson) vermitteln jedoch plötzlich einen Hauch von Countrymusik. Für „Never Get Old“ hat sich Smo musikalische Verstärkung durch die Sängerin Josie Dunne geholt, das Duett ist ein Wechsel aus Rap und Pop. Rockig-rappig kommt „Movin´On Up“ daher, „Struttin`In The Stix“ (mit Haden Carpenter) ist dann richtig funky.
Richtig schönen melodiösen Countryrock bietet „Rollin´“, „I Made This Road“ ist dann wieder rappiger, allerdings unterbrochen von sanfteren musikalischen Elementen.
Die letzten Stücke machen dem nicht so dem Rap zugeneigten Hörer richtig Spaß: „Good Ole Days“ (mit Corey Crowder) ist ähnlich melodiös-rockig wie zuvor „Rollin`“, das sentimental-balladenhafte „Thing For You“ (mit William Michael Morgan) bietet einen richtig schönen Refrain und die letzte Nummer „My Kind America“ hat fast den Charakter einer Mitsing-Hymne.
Insgesamt durch die zahlreichen mitwirkenden Gastmusiker ein recht abwechslungsreiches Album, das durchaus verschiedene Geschmäcker bedient.

Alexander Schulz-Luckenbach für Country Music News International.


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