Friday, July 24, 2015

Pfingsten in Sachsen oder die Fortsetzung zu den vier Fliegen auf einen Streich


Pfingsten in Sachsen oder die Fortsetzung zu den vier Fliegen auf einen Streich

Von Thüringen brachen wir also auf in Richtung Sachsen. Unterwegs erholten wir uns von der vielen Musik ;-) in der Therme Bad Steben. Aber dann lockte schon das nächste Festival, ein Fest der ganz besonderen Art. Kuno von der Kneipe EigenARTig Hainichen hatte geladen zum 11. Louisiana Ball auf der Bluesfarm in Freiberg (www.kneipe-eigenartig.de/festival.html). Ein breit gefächertes Angebot an Musik der Südstaaten von Amerika wird hier seit 2004 mit nur einer Unterbrechung angeboten und wir waren schon einige Male zu Besuch.
Wir waren mit dem Wohnmobil wieder mal die ersten auf dem Campground und hatten die beste Auswahl. Das Musikprogramm begann am Samstag, 23.05.2015 um 20 h, doch schon am Nachmittag sah man die Musiker der Sunshine Boys vor der Halle jammen.

Am Start ein Mädchen aus der Region mit einem riesengroßen Akkordeon und einigen etwas experimentellen Musikstücken. Danach die SUFFY SAND COMBO, ein Trio aus Sachsen (www.suffysand.com) mit sehr gut gespieltem Rockabilly und Rock’n Roll. Mit der Instrumentierung Kontrabass, Schlagzeug, Gitarre und Gesang boten sie eigene Stücke und Coversongs im Stil der 50er-Jahre, z. B. >Good Golly Miss Molly<, >Marie Marie<, >Sweet Home Alabama<, >Summertime Blues< und anderes. 

Das zweite Set wurde gestaltet von PATRICIA VONNE & BAND (www.patriciavonne.com) aus den USA. Patricia wuchs in einer spanisch/mexikanischen Familie in San Antonio auf und brachte daher nicht nur texanische rockige Songs sonder viele spanische Lieder mit wunderbarem Timbre in der Stimme und Kastagnettenbegleitung. Zwei Zugaben wurden gefordert und natürlich fand ihre spanische CD >Viva Bandolera< den Weg nach Wien.

Da der Auftritt von Patricia etwas den Zeitplan überzogen hatte, fiel das dritte Set mit den SUNSHINE BOYS aus den Niederlanden etwas kürzer aus, denn um Mitternacht musste wegen der Nachbarn Schluss sein. Sie schienen darob ein wenig enttäuscht zu sein, aber sie spielte am Pfingst-Sonntag, 24.05., noch einmal als erste Gruppe um 19 h, und dann noch besser als am Vortag. Aus ihrem Program u. a. >Whola lotta shakin goin on (Jerry Lee Lewis)<, >Crazy Arms (Jerry Lee Lewis)<, >Hound Dog (Elvis)<, >Wagon Wheel (Bob Dylan) >San Quentin (Johnny Cash)< , >That’s all right mama (Elvis)<, >C. C. Rider (Chuck Willis)< und viele andere. Diese junge Band mit 8 Mitgliedern gibt es erst seit 4 Monaten, sie besteht aus Teilen der Gruppe DesFaisDoDo. Es war dies der erste öffentliche Auftritt der Band. Es hat mich fasziniert, wie der junge Keyboarder beim Spiel mittanzte, keine Sekunde konnte er da still stehen.

Das 2. Set war dem Trio LAUSITZBLUES (www.lausitzblues.de) gewidmet. Ich bin kein ausgeprägter Blues-Fan, aber das Trio gefiel mir dennoch sehr gut, z. B.: >Got My Mojo Working<, >The Letter (The Box Tops)< - sehr gut gespielt! Und zum Abschluss >Lady Rose (Mungo Jerry)<.

Die dritte Band am Sonntag kam wieder aus den USA, RICH HOPKINS & THE LUMINARIOS (www.facebook.com/richhopkinsandtheluminarios) – von dieser Band waren wir sehr enttäuscht, hier schieden sich die Geister im Publikum eindeutig. Sie hatten vor der Bühne eine Menge enthusiastische Fans stehen, die zweite Hälfte saß im hinteren Bereich mit verzweifelten Gesichtern. Manche Songs begannen ja sehr vielversprechend, aber dann brachte ein endloses Gitarrensolo alles wieder um. Der Gitarrist war ja Spitze, aber das Spiel viel zu langwierig. Etwas für Menschen die es lieben, wenn Gitarren gewürgt werden bis zum geht nicht mehr. Der Vortrag von Rich Hopkins war eintöniger Sprechgesang, keine Höhen, keine Tiefen.

Umso mehr wurden wir dann durch die letzte Gruppe entschädigt. CAJUN ROOSTERS in internationaler Besetzung: D/GB/F/B (www.cajunweb.de). Sie zählen zu den Besten im Bereich Cajun- und Zydecomusic aus Europa. Authentische Musik aus Louisiana erklang mit >Crawfish<, >Chere Bebé<, >Valse de Balfa<, und natürlich mein Lieblingslied >Belle Louisiane< das a capella gesungen wird, wunderschön. Chris der ansonsten das Akkordeon spielt war diesmal verhindert und wurde sehr temperamentvoll vertreten durch Lil’ Jim.

Jeder Event geht leider mal zu Ende, doch eine kurze Session mit noch anwesenden Musikern musste einfach sein. Am nächsten Tag fuhren wir wieder Richtung Heimat, bis Oberösterreich, Haag/Hausruck zum 26. International Country Music Festival – dort erwischen wir die 4. Fliege auf dieser Reise ;-)

Text: Elisabeth und Franz Kölbl für Country Music News International.
Fotos by Eliza





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