Wednesday, July 13, 2011

It’ Country Time ......

It’ Country Time ......

..... hieß es am 21.05. im Kremser Salzstadl, einem Bühnenwirtshaus in Krems/Donau (Niederösterreich). Drei gute Gründe gab es für mich, mich wieder einmal auf Schiene zu begeben. Ich wollte endlich einmal diesen legendären Salzstadl kennen lernen, wo es einen regelmäßigen Musikanten-Stammtisch gibt. Dann hatten mich meine Freunde Sonja und Oskar eingeladen und der Hauptgrund war natürlich die Band die dort aufspielte, die DON ATTILA BAND aus Ungarn.

Don Attila: Violine, Mandoline, Gitarre, Akkordeon, Gesang, singende Säge
István Bocskai: E-Git., A-Git., Gesang
Péter Strausz: Kontrabaß, Baßgit., Gesang
Gábor Szabó: Violine, Mandoline, Gesang, Tambura
Mihály Tóth: Cajon

Obwohl man hätte annehmen können, dass das vorhergehende Gewitter die Leute am Ausgehen hindern würde, war dem nicht so, denn der Saal füllte sich ziemlich rasch und bis zum letzten Platz mit rund 100 Gästen. Erfreulicherweise traf ich auch Walter Seitner von der ACMF dort an (für ihn eigentlich das zweite Wohnzimmer).

Pünktlich 20 h begann die Band mit ihrem Programm, diesmal unter dem Motto „In Memoriam Johnny Cash“. Am Start >Folsom Prison Blues<, >Ghost riders in the sky<, >Big River<, >Easy Rider<, usw. Es folgte natürlich wieder eine Einlage von Gábor mit seiner Tambura, dann mit der Fiddle wobei er sein ungarisches Blut nicht verbergen kann. Anschließend die singende Säge von Attila, gleich darauf gefolgt von >Sixteen Tons“.
Mit der Bluegrass-Nummer >Where the soul of men never dies< und einem >Ring of fire< an der Ziehharmonika gingen sie in die Pause.

Schon 15 Minuten später wurden sie vom Publikum mit tosendem Applaus wieder begrüßt und weiter ging es mit Johnny Cash: >I walk the line<, >Country Boy<, >Get Rhythm<. Das Publikum johlte und pfiff vor Begeisterung um gleich darauf in andachtsvolles Schweigen zu versinken bei dem Lied >One<. Man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen gehört.

Wir nähern uns dem Ende, und da fährt der Zug ab mit >Orange Blossom Special<. Ohne Zugabe keine Chance die Bühne zu verlassen, also hörten wir speziell für Sonja gewidmet noch >Hotel California<. Und auf einmal wurden Textblätter ausgeteilt und alle sangen mit der Band >We’ll meet again<, was für ein schöner Abschluß.

Ein professionell vorgetragenes Konzert, sehr gut zusammengestelltes Programm, womit die DON ATTILA BAND bewiesen hat, dass Country Music nicht nur auf Countryfesten sondern sehr wohl auch in Konzertsälen Existenzberechtigung hat und ein sehr breit gestreutes Publikum anspricht. Gut gemacht!

Text und Fotos: Eliza = Elisabeth Kölbl (ACMF-Ambassadorin für Wien, Bluegrass Bühne Österreich).



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